Praxisbeispiel: Kandidat*innen aus den USA
Für einen Marktführer im Hightech-Bereich machten wir uns in den USA auf die Suche nach passenden Kandidat*innen. In vielen technologiegetriebenen Unternehmen wird der internationale Arbeitsmarkt längst zur Notwendigkeit. Besonders dann, wenn kurzfristig anspruchsvolle Positionen besetzt werden sollen, greift eine geografisch begrenzte Suche zu kurz. Dennoch scheuen viele Unternehmen den zusätzlichen organisatorischen Aufwand, den internationale Recruiting-Prozesse mit sich bringen.
Als spezialisierte Personalberatung begleitet Professional Scientists seit vielen Jahren genau solche anspruchsvollen Besetzungen. Mit Praxisbeispielen aus unterschiedlichen Projekten zeigen wir, worauf es bei schwer zu besetzenden MINT-Positionen wirklich ankommt.
Eine anspruchsvolle und kurzfristige Vakanz
Unser Kunde, ein Marktführer im Hightech-Bereich, suchte eine*n Projektleiter*in für anspruchsvolle Entwicklungsprojekte. Der/die passende Kandidat*in sollte Erfahrung in der lateralen Führung mittlerer bis großer Teams sowie ein tiefes, technisches Verständnis in experimenteller Physik, Messtechnik und Vakuumtechnologie mitbringen. Gefragt waren außerdem soft skills wie Kommunikationsfähigkeit, Organisationsvermögen und Durchsetzungsstärke. Den hohen Anforderungen an die Position zum Trotz musste die Besetzung innerhalb kurzer Zeit erfolgen.
Schnell wurde deutlich, dass sich bei diesem Anforderungsprofil die Suche nicht auf Deutschland oder Europa beschränken durfte. Gemeinsam mit unserem Kunden weiteten wir den Suchprozess international aus und aktivierten gezielt unser Netzwerk aus Universitäten, Forschungsumfeldern und Expat-Communities.
Warum der internationale Blick sich lohnt
Der internationale Blick lohnt sich im naturwissenschaftlichen Bereich besonders. In Deutschland fehlen laut MINT-Report 2025, 148 500 MINT-Fachkräfte. Die Zuwanderung ausländischer Fachkräfte ist essenziell und laut Report ein „zentraler Hebel zur Fachkräftesicherung". Außerdem verbringen viele hochqualifizierte Kandidat*innen nach Promotion oder Postdoc mehrere Jahre im Ausland, sammeln dort wertvolle Industrie- und Forschungserfahrung und denken gleichzeitig über eine Rückkehr nach Deutschland nach. Dennoch bleiben diese Kandidat*innen für viele Unternehmen praktisch unsichtbar.
Die Scheu vor dem Bewerbungsprozess
Der Grund ist selten fehlendes Interesse seitens der Kandidat*innen oder der Unternehmen, sondern meist die Hürde des Prozesses selbst. Internationale Interviews bedeuten Reiseplanung, lange Flugzeiten, organisatorischer und finanzieller Aufwand, sowie die Unsicherheit, ob sich all das am Ende lohnt. Gleichzeitig scheuen Unternehmen häufig die zusätzlichen Kosten und die Komplexität solcher Prozesse. Dennoch können sie es sich langfristig aber nicht leisten, auf potenziell hervorragend passende Kandidat*innen zu verzichten, nur weil der Prozess zunächst aufwendig erscheint. Aus dieser Überzeugung bauen wir unsere Kontakte ins Ausland seit Jahren kontinuierlich aus.
Wie aus einer schwierigen Standortfrage eine erfolgreiche Besetzung wurde
Die Wirkung dieses Vorgehens zeigte sich nach kurzer Zeit. Während die Position zuvor mehr als ein Jahr unbesetzt geblieben war, konnten innerhalb von nur zwei Monaten mehrere geeignete Kandidat*innen identifiziert und vorgestellt werden.
Die Gespräche verliefen verbindlicher als zuvor, weil Erwartungen und Rahmenbedingungen von Anfang an offen kommuniziert wurden. Kandidat*innen konnten realistisch einschätzen, was sie fachlich und persönlich erwarten würde, während das Unternehmen ein klareres Bild der Motivation potenzieller Arbeitnehmer*innen erhielt. Schließlich entschied sich der Wunschkandidat bewusst für die Position und den Standort.
Mit der Vertragsunterzeichnung war der Prozess jedoch nicht abgeschlossen. Gerade bei Standortwechseln spielt die Zeit nach der Zusage eine entscheidende Rolle. Auch in diesem Fall wurde der Kandidat während der Übergangsphase eng begleitet. Heute ist er weiterhin Teil des Unternehmens und die Zufriedenheit auf beiden Seiten nach wie vor groß.
Was dieses Praxisbeispiel zeigt
Gerade bei internationalen Besetzungen sind ein transparenter und strukturierter Auswahlprozess entscheidend. Außerdem wollen wir unsere Kund*innen ganzheitlich betreuen und begleiten deshalb den gesamten Prozess vom ersten Kontakt, über Umzug und Wohnungssuche, bis zur Einstellung.
Wenn Sie aktuell vor einer ähnlichen Herausforderung stehen oder sich fragen wie Sie spezialisierte MINT-Fachkräfte passgenau erreichen können, lohnt sich ein Blick von außen.
Sprechen Sie mit uns – Wir freuen uns auf den Austausch.


















